Albert Weilguny, 1957 in Klagenfurt geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung am Mozarteum. Anschließend führten ihn Festengagements an das Schauspielhaus Zürich, die Städtischen Bühnen Osnabrück, das Staatstheater Darmstadt und das Hessische Staatstheater Wiesbaden.

Daneben gastierte er u. a. am Schauspielhaus Graz, am Staatstheater Braunschweig, am Theater Luzern und bei den Salzburger Festspielen.
Wichtige Rollen waren der Prinz von Homburg, Don Karlos, Orest, Trigorin sowie Albin/Zaza in dem Musical La cage aux folles.

1980 erhielt Albert Weilguny den Darstellerpreis beim 10. Norddeutschen Theatertreffen.

1992 kehrte er als Lehrer für Sprecherziehung an die Abteilung für Schauspiel und Regie am Mozarteum zurück, arbeitet daneben als Sprechcoach in diversen Salzburger Tanztheaterproduktionen und weiterhin gelegentlich als Schauspieler für Theater und Film, z. B. in den Murnberger-Filmen Ich gelobe und Silentium.

Zuletzt spielte er als Gast am Theater Augsburg die Rolle des Gutsbesitzers Simeonow-Pischtschik in Anton Tschechows Der Kirschgarten.