Max Simonischek hat sich im deutschen Theater als Darsteller anspruchsvoller Charaktere etabliert; er war in den letzten Jahren zudem als Hauptdarsteller in mehreren deutschen und schweizerischen Kino- und TV-Filmen zu sehen.

Er absolvierte seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg. Es folgte ein erstes Engagement am Theater in der Josefstadt in Wien unter der Regie von Wolf-Dietrich Sprenger. 2007 wechselte er als festes Ensemblemitglied an das Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Dort spielte er zahlreiche Hauptrollen unter der Regie von Armin Petras und Tilmann Köhler - etwa als Hamlet und als Mephisto. 2009 gab er sein Engagement zugunsten einer freischaffenden Tätigkeit auf, um sich anschliessend von 2012 bis September 2014 als festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen zu verpflichten; im laufenden Jahr gastiert Simonischek erneut an seinem früheren Wirkungsort in Berlin sowie in Stuttgart und ab Oktober 2014 auch wieder in München.

In jüngster Zeit war er als Hauptdarsteller in den Kinofilmen Akte Grüninger (an der Seite von Stefan Kurt, Regie: Alain Gsponer) sowie in Am Hang (als Liebhaber von Martina Gedeck und Nebenbuhler von Henry Hübchen, Regie: Markus Imboden) zu sehen, mit welchem er bereits Der Verdingbub gedreht hatte. Weitere Auftritte hatte er im Fernsehkrimi Die Tote ohne Alibi sowie im Zweiteiler Hindenburg. Im Sommer 2014 haben am Filmfest München zwei weitere seiner Filme Premiere, und im August wird er an den Salzburger Festspielen die Hauptrolle in Ödön von Horvaths Stück "Don Juan kommt aus dem Krieg" spielen.