Susanne Truckenbrodt wurde 1963 in Sonneberg / Thüringen geboren.

Nach dem Abitur erlernte sie den Beruf der Hebamme in Erfurt.
Sie war Mitbegründerin des ORPHTHEATERs Berlin 1990 und dessen künstlerische Leiterin von 1995 bis 2002.

Unter Ihrer Regie entstanden zahlreiche Inszenierungen u.a. QUIXOTE, BAAL, MEDEAMATERIAL, HANNIBAL die an verschiedensten Orten Berlins zur Premiere kamen (Theater am Halleschen Ufer, Sophiensäle, Prater/Volksbühne, Schillertheater)und auf zahlreichen Festivals und Gastspielen im In und Ausland zu sehen waren (Moskau, St. Petersburg, Fringe-Festival Edinburgh, Euroscene Leipzig, Festival Politik im Theater Hamburg/Dresden, Krakow, Kiew u.a.)

In den vergangenen Jahren fanden Inszenierungs-und Arbeitsaufenthalte in Mexiko, Frankreich, Zypern, Russland, Kasachstan, Bulgarien und Israel statt.

Seit 2002 arbeitet Susanne Truckenbrodt vorrangig als Regisseurin und Produzentin unter ihrem eigenen Label trucken.prod. Es entstanden u.a. Arbeiten am Maxim Gorki Theater/ Schleefprojekt , Schillertheater/MOBY DICK, BILDBESCHREIBUNG von Heiner Müller , das Fusionsprojekt PEER GYNT an dem 13 namenhafte Berliner Regisseure ( u.a. Rene Pollesch, Hans Werner Krösinger, Jo Fabian, Constance Macras) unter ihrer künstlerischen Leitung in den Sophiensälen inszenierten. In den letzten Jahren realisierte sie zunehmend Auftragsarbeiten an Stadttheatern u.a. Magdeburg, Heilbronn, Gorkitheater Berlin.

Von 2004-2006 arbeitete Truckenbrodt als Dozentin am Regieinsitut der Hochschule für Schauspiel Ernst Busch Berlin und mentorierte in dieser Zeit das Orestieprojekt, Shakespeareprojekt, Jeff Koons, Sturmfrei/factory, u.a.

2008 inszenierte Susanne Truckenbrodt als Gastregisseurin in der Gasmaschinenzentrale des Stahl-und Walzwerkes Maxhütte das Großprojekt ODE AN DIE ARBEIT im Rahmen von Heimspielfond der Bundeskulturstiftung , welches u.a. im „Theater heute“ zur Inszenierung des Jahres gewählt wurde.

Danach unterbrach sie ihre Arbeit für eine Weltreise.

Seit 2010 arbeitet Susanne Truckenbrodt als Dozentin an der Universität Mozarteum Salzburg, Abteilung für Schauspiel und Regie. Dort leitete sie u.a. zuletzt das AVO des Abschlussjahrgangs Schauspiel 2013/2014.