Sylvia Schwarz begann ihre Schauspielausbildung 1992 in Cannes, Frankreich (ERAC), wo sie u.a. mit Claude Régy arbeitete und unter Robert Cantarella beim Festival d´Avignon spielte, und wechselte nach einem Jahr an die Westfälische Schauspielschule Bochum. Während der Schulzeit arbeitete sie mit Peter Stein an Faust II und spielte in der Regie von Leander Haussmann und Dimiter Gotscheff am Bochumer Schauspielhaus.

Anfang 1997 ging sie als Ensemblemitglied ans Thalia Theater nach Hamburg. Unter der Intendanz von Jürgen Flimm spielte sie u.a. Goethes „Stella“, „die Sanfte“ nach Dostojewski, die Käthe aus „Einsame Menschen“ (R.:Karin Henkel), und arbeitete mit Robert Wilson und Lou Reed in der Edgar Allen Poe Oper „POEtry“. 

Ab 2000 spielte sie in der Intendanz von Ulrich Khuon in zahlreichen Uraufführungen, arbeitete u.a. mit Stephan Kimmig, Leander Haussmann und Christian Schlüter und spielte unter Krystian Lupa die Maria in Musils „Die Schwärmer“ .

2002 wechselte sie nach Berlin und arbeitete in internationalen Theaterprojekten, u.a. die Solange in „die Zofen“ unter Youn-Taek Lee in Korea, als Gast in John Jesuruns Langzeittheatersoap „Chang in  a void moon“ bei spielzeiteuropa, mit der finnischen Regisseurin Kataarina Lumminen an der Volksbühne Berlin und mit Giselle Vegter beim Festival a.d. Werft in einem mehrsprachigen Theaterprojekt. Sie war als Gast am TAT Frankfurt und an den Städtischen Bühnen Frankfurt und wieder am Thalia Theater beschäftigt, hat 2006 in Berlin das Ballhaus Ost miteröffnet und dort u.a. mit Anne Tismer im Theaterkollektiv „Gutes Tun“ gearbeitet. 

Sie spielt gelegentlich in Film und Fernsehen, u. a. unter Leander Haussmann, Matti Geschonnek und Jan Speckenbach.  

Ausserdem arbeitet sie seit vielen Jahren mit bildenden Künstlern in Performances, Videos, Installationen und musikalischen Projekten zusammen.

Neben der Arbeit als Schauspielerin hat sie in Berlin diverse Aufführungen mit Förderschülern erarbeitet, fürs Goethe Institut Theaterworkshops für Behinderte in Südamerika geleitet, und 2011 mit anderen Theaterschaffenden das Interkulturelle Theaterzentrum Berlin gegründet. Sie hat sich 2012 in Los Angeles in neuen Filmschauspieltechniken weitergebildet und sich im Actors Space Berlin zur Trainerin für Meisner-Technik ausbilden lassen.