Masterstudiengang 
"Applied Theatre – künstlerische Theaterpraxis und Gesellschaft"
am Thomas-Bernhard-Institut der Universität Mozarteum Salzburg

(see english version below)

Voraussichtlicher Start des MA- Studium: WS 2019/20
THEATER ANWENDEN!
Mit diesem Anspruch wollen wir die MA-Studierenden aufrufen, die Theaterkunst in die unterschiedlichsten künstlerischen, soziologischen und pädagogischen Handlungsfelder zu transportieren. Und, wir wollen sie befähigen, eigene partizipative Formen und Formate zu erfinden.
Der MA-Studiengang Applied Theatre möchte junge Künstler*innen dazu befähigen, Räume und Menschen über den üblichen Theaterradius hinaus, zu „lesen“ und zu begreifen, das Besondere im Alltäglichen zu finden, das Theatrale im Gewöhnlichen.
Den Begriff „Interesse“ in Handlung zu übersetzen und in der Lage zu sein, Recherche-, Anleitungs- und Inszenierungsprozesse neugierig und souverän, auch jenseits gängiger Konventionen, zu kreieren und umzusetzen, wollen wir ermöglichen. Wir wollen ihnen die Kompetenzen vermitteln, um mit verschiedenen Akteuren, mit unterschiedlichen professionellen, kulturellen und sozialen Hintergründen, künstlerisch zu arbeiten.
Wir ermutigen die Studierenden konzeptionelle Reife zu erlangen und sich mutig und versiert per Theater in die Welt einzumischen.

Der zweijährige Masterstudiengang fokussiert auf eine vertiefte Auseinandersetzung mit Theater in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten und der entsprechend gelagerten, eigenen Projektarbeit der Studierenden. Dazu braucht es laborhafte Arbeitsbedingungen, die der individuellen Haltung und den künstlerischen Fähigkeiten der Studierenden Raum, aber auch Resonanz bietet.

Das Lehrangebot des MA Studiengangs formuliert sich im Dreiklang, von

was gleichsam die „Überschriften“ über die Schwerpunktthemen der ersten drei Semester sind.
Das vierte Semester ist der Erarbeitung der MA-Arbeit vorbehalten. 

Die Schwerpunkte umfassen verschiedene angeleitete und eigene Praxisprojekte, Seminare, Übungen, Exkursionen und weitere Lecture-Formate. Ergänzt werden sie mit Wahlpflichtmodulen und freien Modulen aus dem breiten Angebot anderer Studiengänge der Universität Mozarteum, sowie anderer Salzburger Hochschulen. Die Breite der Lehre in formaler und inhaltlicher Hinsicht, ermöglicht den Studierenden sowohl kollektive Erfahrungs- und Lernprozesse, als auch die individuelle Ausgestaltung des MA-Studiengangs. Wir arbeiten mit jungen Künstler*innen, denen wir in der Bandbreite von Erforschen, Erleben, Vertiefen und Umsetzen die Erarbeitung und Schärfung eines eigenen künstlerischen Profils ermöglichen wollen. 
Das Spektrum der Dozierenden ist breit und reicht von profilierten Dozent*innen des Thomas-Bernhard-Institus und des Mozarteums, hin zu renommierten Gastdozierenden und Künstler*innen.
Die Unterschiedlichkeit der Lehre und ihrer Dozierenden bildet die künstlerische und biographische Unterschiedlichkeit der Studierenden ab und nimmt Bezug auf ihre evtl. bereits gesammelten Berufserfahrungen.

Der fließende Übergang zur Berufspraxis ist uns ein großes Anliegen. Bereits bestehende Erfahrungen und Zusammenhänge werden, nach Möglichkeit, integriert, bzw. werden Verknüpfungen zur Berufspraxis während des Studiengangs ermöglicht. Zentral ist hierbei die Möglichkeit der Studierenden, sich während des Studiums vielfältig einem Publikum mit ihren Eigenprojekten, oder Präsentationen als Modulabschluss, zu präsentieren.

Studienleitung: Univ. Prof. Ulrike Hatzer.

Kontakt: appliedtheater@moz.ac.at

 
Presse

 ARTIKEL

vom 07.10.2017 aus den SALZBURGER NACHRICHTEN

 

 

Master Programme
Applied Theatre – artistic theatre practice and society 

at the Thomas Bernhard Institute of the Mozarteum University in Salzburg

The master programme is due to begin in the winter semester 2019/20
Theatre in practice!

We encourage our MA students to transport theatre art into a variety of artistic, sociological and pedagogical fields of activity, and we aim to enable them to discover their own forms of participation. 
The MA course Applied Theatre aims to enable young artists to interpret and understand spaces and people beyond the usual theatre radius, to find what is special in day-to- day life, and theatrical in the ordinary.
We intend to translate the concept of interest into action and encourage the creation and implementation of research, instruction and staging processes by arousing curiosity and furthering the mastery of skills, often going beyond the conventional.
We aim to give students the ability to work artistically with actors from different professional, cultural and social backgrounds and encourage them to attain maturity in evolving theatrical concepts. 

The two-year Master’s degree programme focuses on an in-depth analysis of theatre in various social contexts, and the students’ own project work. Therefore we offer laboratory working conditions so as to enable students to develop their individual approach and artistic skills, as well as analysing results.

The Master’s degree programme consists of three parts:

These are the main subjects of the first three semesters.
The fourth semester is reserved for working on the Master’s degree project.

Focal points include various individual practical projects, also with supervision, seminars, exercises, excursions and other lecture formats. They are supplemented by compulsory modules and optional modules from the wide range of courses offered by the Universität Mozarteum Salzburg, as well as by other institutes of further education in Salzburg. The breadth of teaching as regards form and content enables students to experience collective 2 learning processes, as well as creating an individual structure of the Master’s degree programme.

The work with young artists enables them to develop and define their own artistic profile within the sphere of exploring, experiencing and implementing.
Lecturers come from a broad range of backgrounds, encompassing distinguished lecturers of the Thomas Bernhard Institute and the Mozarteum University, as well as famous guest lecturers and artists. The diversity of the teaching programme and its lecturers reflects the artistic and biographical diversity of the students and takes account of professional experience they may already have made.

We are particularly concerned with ensuring that students can make a smooth transition to working in a professional context. Where possible, previous experience and contacts are integrated, for example by arranging for students to take part in work experience during the study programme. A central aspect of gaining work experience is the possibility for students to present their own project work to an audience or to give a presentation at the end of a module.

Programme director: Professor Ulrike Hatzer

Contact: Ulrike.HATZER@moz.ac.at
 

 

PRESS

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vom 07.10.2017 aus den SALZBURGER NACHRICHTEN