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Theater für Junges Publikum
 
Musiktheater, Tanztheater, Schauspiel - Theatermachen für ein junges Publikum bedeutet längst mehr als Weihnachtsmärchen, bloße Unterhaltung oder pädagogischer Zeigefinger. Es folgt eigenen kreativen Gesetzen und ästhetischen Ansprüchen, sucht neue gesellschaftliche Herausforderungen.  Die Regie-Studierenden des Thomas Bernhard Institutes des Mozarteums beschäftigen sich im Wintersemester mit dem weiten Spektrum des Kinder- und Jugendtheaters und entwickeln gemeinsam mit den Schauspiel-Studierenden des 2. Jahrgangs Projekte für junge Zuschauer, vom Theater für die Allerkleinsten bis zum Jugendstück. Sämtliche Projekte werden im Laufe von zwei Tagen präsentiert: ein hauseigenes Kinder- und Jugendtheaterfestival. 
 
Spielstätten:

Theatrum Paris Lodron Straße - Paris-Lodron-Straße 9, AT - 5020 Salzburg

Theater im Kunstquartier - Paris-Lodron-Straße 2a, AT - 5020 Salzburg

(Aktuelle Informationen und Änderungen finden sich im Spielplan.)
 
 
 
Ente, Tod und Tulpe [Wiederaufnahme am 13. und 14. Jänner 2017]

Nach Wolf Erlbruch

Für Menschen ab 5 Jahren

Regie: Jonathan Heidorn

Freitag um 11:00 und Samstag um 15:00 Uhr im Theatrum Paris Lodron Straße  

„Wer bist du?“ - „Bestatten, ich bin der Tod.“ Diese neue Bekanntschaft löst in der Ente völlig neue Fragen, Ängste und Träume aus. Erfüllt von einer Neugier an das Leben, den Tod und das, was danach kommt, freunden sich Tod und Ente an und erleben gemeinsam die letzten Tage am Teich. [Mit Naima Laube und Vincent Sauer als Tod und Ente]


Himmel und Hände [Wiederaufnahme am 13. und 14. Jänner 2017]

Von Carsten Brandau

Für Menschen ab 5 Jahren

Regie: Carmen Schwarz

Freitag um 10:00 Uhr und Samstag um 16:00 Uhr im Theatrum Paris Lodron Straße

Zwei Freunde, die gegensätzlicher nicht sein könnten: A ist wie der Buchstabe selbst, beide Beine fest am Boden und den Kopf im Himmel schwebend. O dagegen sucht das Runde, das Geborgene in der Erde und buddelt lieber Löcher in den Sand. Gemeinsam phantasieren sie sich eine Welt, aber bald trennen sich die Wege, ihre Träume sind zu unterschiedlich. Eine Geschichte über Freundschaft und Einsamkeit, Denken und Machen, Anfang und Ende. "Denn auf jedes Ende folgt ein neuer Anfang!"

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HORSES [Wiederaufnahme am 14. Jänner 2017]

Inspiriert von Patti Smith

Für Menschen ab 14 Jahren

Regie: Tom Müller

Samstag um 19.00 Uhr im Theater im KunstQuartier
 
1967. Zwei junge Menschen treffen sich in New York. Sie kommen aus unterschiedlichen Richtungen und beide wollen in der Stadt ihrer Träume ein eigenes Leben beginnen. Sie verbindet sofort eine Seelenverwandtschaft, die alles Denkbare übersteigt. Ihre Liebe und ihr Vertrauen ineinander lässt sie zu den Menschen und Künstlern werden, die sie immer sein wollten. Gemeinsam kämpfen sie gegen die brutale Realität da draußen und bauen sich ihre eigene. Sie trotzen dem Hunger und finden ihre Freiheit in der Wildnis der Stadt, den Menschen denen sie begegnen und allmählich in ihrer Kunst: den Gedichten, den Malereien, den Fotos und der Musik. And I'm gonna go, I'm gonna get out of here, I’m gonna get on that train, I’m gonna go on that train and go to New York City, I’m gonna be somebody. [Mit Katharina Shakina, Killian Bierwirth als Patti Smith und Robert Mapplethorpe.]

 

Das Besondere Leben der Hilletje Jans [vorerst keine Wiederaufnahme]

Von Ad de Bont

Für Menschen ab 9 

Regie: Diana Merkel/Konrad Wolf
 
Die Startbedingungen in Hilletjes Leben sind denkbar schlecht. Geboren wird sie im gefährlichen, dreckigen Holland des 18. Jahrhunderts, beide Eltern sind tot und bei ihrer bösartigen Tante wird ihr ein Mord untergeschoben, für den sie lange Jahre im Gefängnis büßen muss. Nach ihrer Entlassung entschließt sie sich zu einem mutigen Schritt. Das Stück ‚Das besondere Leben der Hilletje Jans‘ des niederländischen Autoren Ad de Bont erzählt von der Kraft der Verwandlung und der Möglichkeit, selbst zu entscheiden wer man sein möchte.
 
 
Deltangi/Herz Verengung
[vorerst keine Wiederaufnahme]

Eine Geschichte zwischen Revolution, Flucht und Freiheit

Für Menschen ab 14

Regie: Milena Mönch


Teheran 1979. Wie kann ich mir selbst und meiner Herkunft treu bleiben, wenn das Land, in dem ich lebe, die Kultur, aus der ich komme, nicht akzeptiert? Die Geschichte einer jungen Iranerin, die ihr Heimatland im Zuge der Islamischen Revolution verlassen muss. Sie emigriert nach Wien, wo sie die Bekanntschaft mit Feten, Nihilismus und der scheinbar unendlich freien Liebe macht. Sie sehnt sich nach ihrer Familie, der kulturellen Identifikation und weiß doch: Die Freiheit hat immer ihren Preis.