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Antike Tragödien

 

Die antike Tragödie ist eine fremde Welt, dominiert von großen grundsätzlichen Auseinandersetzungen, von Leid und Klage, Gewalt und Rache. Zugleich werden dort zentrale Themen europäischer Kultur verhandelt und in einer Weise modeliert, die bis in unsere heutige Zeit wirkungsmächtig geblieben ist, so etwa die Rolle der Stadt als Ort bürgerlicher Gemeinschaft und als politischer Raum, Austragungsort von Machtfragen zwischen dynastischem Anspruch und demokratischer Selbstbestimmung.

Im laufenden Sommersemster haben sich die Regiestudierenden mit griechischen Tragödien und Fragen ihrer zeitgenössischen Inszenierung beschäftigt. In ihren Szenen formulieren sie eigenständig unterschiedliche Perspektiven auf antike Texte.

Regie: Milena Mönch, Franziska Stuhr und Konrad Wolf

Mentor: Nicolai Sykosch

Mentorin Bühne: Stefanie Seitz

Mentor Dramaturgie: Christoph Lepschy

Premiere & weitere Aufführung:

21. Juni 2017 ab 16 Uhr

23. Juni 2017 ab 16 Uhr

Ort:

Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a, 5020 Salzburg

 

MEDEA von Jean Anouilh

Medea verliebt sich in Jason und hilft ihm durch ihre Zauberkräfte, das goldene Vlies aus Kolchis zu rauben. Auf ihrer Flucht zerstückelt sie ihren Bruder Apsyrtos und verstreut die Leichenteile auf dem Fluchtweg. Nach zehn Jahren der Reise fliehen Medea und Jason nach Korinth zu Kreon. Hier verlässt Jason sie, um die Tochter des korinthischen Königs zu heiraten.

Theater im KunstQuartier: 21. Juni, 21 Uhr und 23. Juni, 16 Uhr

 

ÖDIPUS von Sophokles

Die Tragödie Ödipus erzählt den Fall von König Ödipus, der bei Sonnenaufgang noch König von Theben und bei Sonnenuntergang bereits ein Verbannter ist. Am Morgen hoch angesehen in der Stadt, muss Ödipus am Abend seiner eigentlichen Identität ins Auge blicken, worauf er sich selbst sein Augenlicht nimmt.

In Konrad Wolfs Inszenierung spielen Schauspielstudierende des Thomas Bernhard Instituts gemeinsam mit Laiendarsteller*innen aus Salzburg. Nicht-Beeinträchtigte spielen gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigung. Altgewohnte Kategorien und Verhältnisse geraten ins Wanken und kehren sich um. Die Blinden sind sehend. Und die Sehenden sind blind.

Theater im KunstQuartier: 21. Juni, 16 Uhr und 23. Juni, 19.15 Uhr

 

SCHUTZFLEHENDE nach Aischylos

Theater im KunstQuartier: 21. Juni, 19.15 Uhr und 23. Juni, 21 Uhr

 

 

 

Inszenierungen

MEDEA von Jean Anouilh

Regie: Franziska Stuhr

Bühne und Kostüme: Anna Brandstätter

Mit: Maj-Britt Klenke, Igor Karbus, Niklas Mitteregger, Dominik Puhl und Vincent Sauer

Musik: Trevor Cooper, Cecilie Kamelreiter, Phillip Koelges und Carmen Schwarz

Termine: 21. Juni um 21 Uhr und 23. Juni um 16:00 Uhr

 

ÖDIPUS von Sophokles

Regie: Konrad Wolf

Bühne: Konrad Wolf und Stefanie Seitz

Kostüme: Thorben Schumüller und Theresa Staindl

Mit: Killian Bierwirth, Johannes Hufnagl, Ron Iyamu, Christina Kaser und Katharina Shakina

Chor: Johannes Hufnagl, Ron Iyamu, Jutta Simon und Markus Sturm

Termine: 21. Juni um 16:00 Uhr und 23. Juni um 19:15 Uhr

Galerie

 

SCHUTZFLEHENDE nach Aischylos

Regie: Milena Mönch

Bühne: Ilja King

Mit: Naima Laube, Laura Trapp, Maria Strauss

Termine: 21. Juni um 19:15 Uhr und 23. Juni um 21:00 Uhr

Galerie

 

Termine

21. Juni 2017, ab 16 Uhr im Theater im KunstQuartier Premiere

23. Juni 2017, ab 16 Uhr im Theater im KunstQuartier

 

Karten:
Eintritt frei!
erhältlich an der Abendkasse
Reservierungen unter:
Tel:
+43 662 6198 3121
(Mo-Fr, 9.00-14.00 Uhr)
E-Mail:
schauspiel@moz.ac.at