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von Falk Richter

Österreichische Erstaufführung im Rahmen von 'Zukunft Europa'

 

Mit Diana Merkel und Konrad Wolf (Regiestudierende), sowie Caroline Adam, Kilian Tobias Bierwirth, Felicia Chin-Malenski, Chris Eckert, Kai Götting, Eva Lucia Grieser, Rudi Grieser, Ron Iyamu, Hannah Jaitner, Sebastian Jehkul, Igor Karbus, Naima Laube, Niklas Mitteregger, Vincent Sauer, Sophia Schiller, Katharina Shakina, Laura Trapp, Genet Zegay und Tino Zihlmann (Schauspielstudierende des 2. und 3. Jahrgangs).

Was geschieht derzeit mit "Europa"? Es ist, als verschwinde unter dem allgegenwärtigen Diskurs der (Euro-)"Krise" die Motivation und Perspektive für das europäische Projekt. Grund genug uns mit der Frage auseinanderzusetzen: Was ist das überhaupt - Europa? Was könnte es sein?

Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Krisen treffen in 'SAFE PLACES' persönliche Geschichten auf gesellschaftliche Themen, werden private sowie politische Strategien im Umgang mit den Herausforderungen einer offenen Gesellschaft in Europa untersucht. Wie reagieren wir auf Ausbrüche von Fremdenfeindlichkeit und nationalistischer SelbstbehauptungIst die Suche nach einer gemeinsamen europäischen kulturellen Identität die richtige Antwort oder eine Falle, die die Frage nach Grenzziehungen nur verschiebt? Gibt es tatsächlich gemeinsame Werte und Ziele? Oder wenigstens eine Geschichte und geteilte Erfahrungen, die die Europäer*innen miteinander verbinden? Was bedeutet "Europa" für die Generation heutiger Studierender?

 

Falk Richter (*1969, Hamburg), gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Theaterregisseure und Dramatiker. Seit 1994 arbeitet er an vielen renommierten nationalen und internationalen Bühnen wie u.a. dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Schspielhaus Zürich, Schauspiel Frankfurt, Schaubühne Berlin, Maxim Gorki Theater, Nationaltheater Oslo, Toneelgroep Amsterdam, Theatre National de Bruxelles, Ruhrtriennale, Salzburger Festspiele und dem Festival d'Avignon. Zu seinen bekanntesten und erfolgreichsten Texten gehören Gott ist ein DJ, Electronic City, Unter Eis und Trust. Seine Stücke, die von hoher Aktualität zeugen, liegen in mehr als 30 Sprachen vor und werden weltweit gespielt.

 

Volker Lösch gehört zu den profiliertesten Regisseuren des Gegenwartstheaters und hat u.a. an Theatern in Basel, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Graz, Hamburg, Montevideo, Stuttgart, Wien und Zürich inszeniert. Er arbeitet in seinen Inszenierungen häufig mit Profis des jeweiligen Schauspielensembles und mit Vertreter*innen von unterschiedlichen sozialen Gruppen. Von 2005 bis 2013 war er Hausregisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Staatstheater Stuttgart. 2006 wurde Volker Lösch für den deutschen Theaterpreis Faust nomminiert und 2009 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2013 hat er den renommierten Lessingpreis des Landes Sachsen erhalten. Neben seiner Theaterarbeit unterrichtet er an verschiedenen Theaterhochschulen im In- und Ausland.

 

 

 

 

 

Presse

Der Standard am 06.03.2017

Die Salzburger Nachrichten am 06.03.2017

Die Dorfzeitung am 15.03.2017

 

 

 

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