gender moves

Anja Zimmermann

Art is a Criminal Action: Feministische Positionen in der Kunst um 1968! Und heute?

 

Der Beitrag feministischer Kunst im Umfeld der gesellschaftlichen Veränderungen um 1968 ist bislang noch wenig untersucht. Dabei hatten feministische Künstlerinnen großen Anteil an den Neuerungen und Experimenten in der Kunst jener Jahre. Der Vortrag analysiert exemplarisch mehrere Themenfelder in denen Künstlerinnen um 68 gesellschaftskritische Positionen einnahmen und beleuchtet, auf welche Weise die politische Kritik der Neuen Frauenbewegung Eingang in die Kunst fand. Vor allem soll es aber darum gehen, auf welche Weise heutige künstlerische Positionen auf feministische Arbeiten der 60er und 70er Jahre Bezug nehmen und was „feministisch“ im Kontext aktueller Kunstproduktion (noch) bedeuten kann.

Anja Zimmermann, Kunsthistorikerin, Privatdozentin an der Universität Hamburg. Seit 2009 Vertretungs- und Gastprofessuren, sowie Lehraufträge u.a. an den Universitäten Hamburg, Zürich, München, Wien und Oldenburg; bis 2012 Heisenbergfellow (DFG) an der Universität Oldenburg. Veröffentlichungen (Auswahl): Anja Zimmermann (Hg.): Kunstgeschichte und Gender. Eine Einführung, Berlin 2006; Anja Zimmermann (Hg.): FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur: 1968ff - Kunst, Politik, Feminismus (Heft 65/Dezember 2018).