ALS ALLE OHREN HÖREN KONNTEN
Eine AUDIO INSTALLATION


 
INFO:
 
 

Die Stadt Salzburg ist voller „Schattengeschichten”. Eine dieser ist die Geschichte des Zwangsarbeitslagers Maxglan, in dem zwischen 1940 und 1943 200–300 Rom*nja und Sinti*zze gefangen waren. Viele von diesen Menschen wurden später in die Konzentrationslager der Nazis deportiert und dort ermordet. Das Einzige, was geborgen werden konnte, ist eine Namensliste und Fragmente biografischer Daten.

Manche der Mitbürger*innen, die den Verbrechen der Nationalsozialist*innen zum Opfer gefallen sind, bleiben bis heute namenlos. Während der eigentliche Ort des Zwangsarbeitslagers weiterhin unmarkiert und unsichtbar ist, geraten diese Geschichten einmal mehr in Vergessenheit.

 

Als alle Ohren hören konnten“ stellt die Stimmen von Rom*nja und Sinti*zze in den Mittelpunkt. Das Projekt sammelt Briefe von Künstler*innen, Aktivist*innen, Historiker*innen, Akademiker*innen, Community Arbeiter*innen und verwandelt diese Stimmen in ein lebendiges Mahnmal, indem es den Boden des Zwangsarbeitslagers markiert, die Toten der Vergangenheit verteidigt und ihre Erinnerung in die Gegenwart und Zukunft trägt.

 

  

The city of Salzburg is full of “shadow histories“. One of these is the history of the forced labor camp Maxglan, where
200–300 Rom*nja and Sinti*zze were imprisoned between 1940 and 1943. Many of them were later deported to Nazi concentration camps and murdered there.

 

The only thing that has been retrieved is a list of names and fragments of biographical data. Some of the fellow citizens who fell victim to the crimes of the Nazis remain nameless to this day. While the actual site of the forced labor camp remains unmarked and invisible, these histories vanish once again into oblivion.


This participatory memorial centers the voices of Rom*nja and Sinti*zze. It collects letters from artists, activists, historians, academics, community workers, and trans- forms these into a living memorial by marking the ground of the forced labor camp and defending the dead of the past by carrying their memory into the present and future.


 
Abschlussprojekt 1. Jahrgang des Masterstudiums "Applied Theatre - Künstlerische Theaterpraxis & Gesellschaft
  
 

Installation 

Projektinitiator*innen: Aimée Andersen, Jonas Baur, Dominik Jellen, Cat Jugravu, Anna Szepes

Mentor*innen: Univ. Prof. Ulrike Hatzer, Trace Müller

Dank an die folgenden Brief Autor*innen: 

ROBERT GABRIS, GILDA HORVATH, PETRO RUSANIENKO, SANDRA SELIMOVIC, ANDREAS SARKÖZI, ZAKLINA RASOAVLJEVIC, KATHARINA JANOSKA, KÖKENY TAMAS, SZEGEDI TAMAS, NATALIIA TOMENKO, ALINA KUGLER/VECKY, DANIJELA CICVARIC, MANUELA HORVATH, MARINA ORTRUD HERTRAMPF, SIGI TRENKER, ROBERT OBERMAIR, LUDWIG LAHER, MAX LEITICH, Michaela GRÜNDLER, LAVINIA SEIDEL, DIETER HALWACHS, HORST HORVATH, WILLIAM BILA, CARMEN GHEORGE,HERBERT MÜLLER, ETHEL BROOKS, ANDREAS PRAHER, GÜNTHER JÄGER, IRIS RÜSING, ESZTER VAGI, JESSICA KEMFELJA

 

 

Termine

[Zeitraum] 24.06.2021 - 26.06.2021| 15 - 20 Uhr

Eintritt frei!

Weitere Programmpunkte:

Do. 24.06.2021 Eröffnung | 19 Uhr - vor Ort

Do. 24.06.2021 Nachtwache  21 - 5 Uhr - vor Ort
Fr. 25.06.2021 Open Talk      20 Uhr - Franz Josef Straße 2

Örtlichkeit | Schwarzgrabenweg an der Glan // Höhe Kräutlerweg / Bus 27

 

Kontakt für Rückfragen/Information: kollektiv@moz.ac.at
Bitte denken Sie an den Test-, Genesenen- oder Impfnachweis